11. Rd) SCW siegt 3:0!

2. Landesliga WEST

Meisterschaftsspiel vom Freitag, 25. Okt 2019

Wieselburg - St. Peter/Au 3:0

Tore:  Fehringer (63.), Dinc (73.), Lahmer (87.);
U23: 0:4 (0:2)


Der SC Wieselburg bedankt sich bei der ZKW Lichtsysteme für die Übernahme der Patronanz sowie für die Matchballspende im Spiel gegen den UFC St. Peter/Au.

Foto v.l.: Obmann Stv. Matthias Leichtfried, Özkan Dinc, Ing. Thomas Waldbauer (ZKW);

Wieselburg feiert wichtigen Sieg.

Zwei bitteren Ausfällen zum Trotz schlägt Wieselburg Absteiger St. Peter. Coach Rudolf Vogel war „sehr stolz“ auf die Darbietung seiner Mannschaft.

Abwehrchef Markus Speiser hat es vor einer Woche erwischt. Eine Knochen-Absplitterung in der Schulter verhinderte seinen Einsatz gegen St. Peter. „Wir werden es zwar probieren, aber ich glaube, der Herbst ist für ihn gelaufen“, befürchtete Wieselburgs Trainer Rudolf Vogel. Und dann verletzte sich beim Aufwärmen auch noch Stürmer Petr Hosek. Muskelblessur in der Rippengegend. „Extrem bitter“, befand Vogel. Der Coach der Braustädter war also zu Umstellungen gezwungen. Legionär Jakub Petr spielte in der Innenverteidigung. Dazu der junge Klaus Fehringer. Nach 90 Minuten war klar: Der Plan ging auf.

Ereignisarme 45 Minuten.
In der ersten Halbzeit neutralisierten sich die Kontrahenten.  Beide Teams standen in der Verteidigung gut, machten die Räumen eng, ließen die gegnerischen Offensivreihen nicht zur Entfaltung kommen. Kurz nach Wiederbeginn hatten die Gäste dann die große Chance auf den Führungstreffer, Wieselburgs Keeper Patrick Pranger blieb allerdings im 1:1 siegreich.

FOTO: Andreas Lahmer (vorne) erzielt seinen zweiten Saisontreffer.

Kurz darauf traf Fehringer zum 1:0. Er war nach einem Corner per Abstauber erfolgreich (63.). Özkan Dinc erhöhte zehn Minuten später, nach Doppelpass mit Nico Skriwan, auf 2:0 (73.). Den Schlusspunkt setzte Routinier Andreas Lahmer in der Schlussphase (87.).

Ein befreiender Sieg.
Vogel geriet ob der Darbietung seiner Truppe jedenfalls ins Schwärmen: „Die Mannschaft funktioniert. Das hat man heute ganz klar gesehen. Was wir in puncto Leidenschaft und Mentalität gezeigt haben, war Wahnsinn; das macht mich stolz.“ Der Wieselburger Coach war allerdings auch Realist genug um zu wissen: „Wir hatten heute auch die nötige Portion Glück. Aber das musst du dir auch erst einmal erarbeiten. Wir haben heute gegen einen sehr starken Gegner gewonnen. Dieser Sieg ist sehr befreiend.“

Quelle: meinFussball.at